September-Challenge: viele kleine Schritte

Huhu! Schön, dass du hier bist. 🥰

Für den Monat September 2021 habe ich mir ein ganz besonderes Motto überlegt:

Spruch: Erfolg ist kein großer Schritt in der Zukunft, sondern ein kleiner heute!

Warum gerade “Erfolg ist kein großer Schritt in der Zukunft, sondern ein kleiner heute”?

Vielleicht kennst du Folgendes auch:

Ich habe den Traum, irgendwann mit meinen eigenen Projekten so viel Geld zu verdienen, dass wir als Familie gut davon leben können. Ortsunabhängig, zeitunabhängig … einfach frei sein. 🦄

Doch ich bin so in meinem jetzigen Leben so im Hamsterrad, dass oft keine Zeit dafür bleibt, an meinen Projekten zu arbeiten. Manchmal bleiben zwar mal ein paar Minuten oder eine Stunde – aber dann ertappe ich mich oft bei dem Gedanken, lieber etwas vorzubereiten, damit ich morgen weniger zu tun habe oder einfach in die Sonne zu gehen, um etwas Vitamin D zu tanken.

Wenn ich mir dann ansehe, wie der vergangene Monat lief, stell ich wieder fest, dass es mit meinen Projekten, meinen Träumen nicht voranging. 🙈

Im September möchte ich nun eine andere Taktik versuchen: Ich möchte jeden Tag eine Kleinigkeit für meine Projekte machen. Allerdings nicht nach einem festen Plan – denn hier liegt meistens direkt das nächste Problem:

Ich kann richtig tolle Pläne erstellen. Das ist echt eine Stärke. Aus mir fließen innerhalb weniger Minuten richtige Projekt-Pläne raus. Das ist echt klasse, bis es zu dem Punkt kommt, wo ich die umsetzen soll … 🙈 Dann passiert nur noch wenig. Okay, ich will ehrlich sein, eher gar nichts. 🙈 😅

Daher habe ich mir für den September keinen Plan erstellt. Denn ich glaube, dass mir das Erstellen von Plänen zwar riesige Freude macht, die Umsetzung aber nicht, weil ich in dem Moment keine Freude mehr empfinde. Daher möchte ich mich im September einfach jeden Tag fragen, worauf ich heute Bock habe.

Falls du gerade Gänsehaut bei dem Gedanken bekommst … oder denkst “Das klappt doch eh net!” – ich weiß nicht, ob du recht hast. Ich möchte es einfach ausprobieren, denn ich habe es schon sooo oft über normalen Weg probiert – und er liegt mir einfach nicht. Er macht mir keinen Spaß.

  • Ohne Freude habe ich nicht die Power, etwas Tolles zu kreieren.
  • Ohne diese Kraft geht es mit meinen Projekten nicht voran.
  • Ohne meine Projekte werde ich immer im Hamsterrad bleiben.

Versteh mich nicht falsch, 🐹 sind toll. Ich bin allerdings lieber ein 🦄.

Was habe ich im September schon geschafft?

Neugierig? Dann findest du hier für jeden Tag im September einen kurzen Bericht und einige Gedanken dazu:

1. September

Nichts. Ich war einfach zu eingebunden beim Monatsabschluss in meinem Vollzeitjob. Ich weiß, direkt gut gestartet. 😅

2. September

Durch Workshops bei Cathleen Gettkandt habe ich in den letzten Wochen viel darüber nachgedacht, warum ich mich so vor Instagram sträube. Ich liebe den Austausch mit Menschen, ich habe (eigentlich) auch keine Angst mich zu zeigen, wie ich bin.

Aber ich glaube, ich habe große Angst vor Kritik und davor, nicht gemocht/geliebt zu werden. Diese Angst ist oft lauter als die Freude, die mir der Austausch mit anderen bringen könnte. Die Gründe hierfür liegen in meinen Erfahrungen als Kind – das ist mir bewusst. Aber es ist so verdammt schwer, dagegen anzugehen.

Doch Cathleen hat den Mut in mir geweckt, diese Angst “an die Hand zu nehmen” und mit ihr diesen Weg zu beschreiten.

Daher stand der Donnerstag im Zeichen meines Instagram-Accounts: @einhornpower.de. Erstellt hatte ich ihn schon vor Monaten – aber eben nie genutzt. Heute habe ich

✔ ein Profilbild hochgeladen

✔ eine LandingPage für Instagram erstellt: https://einhornpower.de/links-impressum/. Optisch vielleicht nicht die schönste, aber rechtlich sicherer als LinkTree und Co.

3. September

Mein Mann hatte heute eine Prüfung im Rahmen seines Studiums. Also hieß es für ihn noch mal lernen und für mich, ihm nach der Arbeit den Rücken freizuhalten. Entsprechend klein war heute mein Zeitrahmen, aber ich habe es geschafft:

✔ meinen Instagram-Account: @einhornpower.de in einen Business-Account umzuwandeln und

✔ ich habe mit diesem Artikel angefangen. 😁

4. September

Nachdem ich gestern gegen 20 Uhr ins Bett gefallen bin, sprang ich heute Morgen um 6 Uhr aus dem Bett und bin direkt an den Rechner, um

✔ diesen Artikel weiterzuschreiben

✔ angefangen, Thumbnails für meine Blog-Artikel zu erstellen

5. September

Heute habe ich nicht aktiv am sichtbaren Teil meines Blogs gearbeitet, sondern mir Gedanken über meine Strategie gemacht.

❔ Was mache ich gerne?

❔ Was kann ich gut?

❔ Womit möchte ich mich hier beschäftigen?

❔ Was will ich?

❔ Wen möchte ich mit Einhornpower erreichen?

❔ Wo will ich hin?

Kurz: Was sind meine Ziele? Das war teilweise gar nicht so einfach. Bei anderen fällt es mir super leicht, solche Dinge aus ihnen herauszukitzeln – aber bei mir selbst … uff! 🤪

6. September

Mein Morgen begann mit rasenden Kopfschmerzen, daher entschied ich mich, keinen Blog-Artikel zu schreiben, sondern mir einen Redaktionsplan zu erstellen und meine bisherigen Posts dort einzupflegen.

7. September

Der heutige Tag stand im Zeichen meiner Zielgruppe. Auf Einhornpower vereine ich eigentlich zwei Webseiten:

  1. meine alten Inhalte von katja-schoenefeld.de
  2. neue Inhalte, speziell für Einhornpower

Ich möchte die alten Beiträge, die sich speziell an Dozenten richteten, gerne überarbeiten, sodass sie meiner aktuellen Zielgruppe helfen. Das ist zwar echt eine Arbeit für jemanden, der Mutter und Vater erschlagen hat, aber da die Artikel sehr gut ranken, wäre es Blödsinn, sie nicht weiterzunutzen und auszubauen.

8. September

Durch meine Recherchen zum Thema Zielgruppe wurde mir gestern bewusst, dass ich nicht das gefunden habe, was ich gesucht habe. Daher habe ich kurzerhand beschlossen, dass mein erster Mini-Workshop auf Einhornpower im Zeichen der Zielgruppe stehen soll. 😍

Ich habe mich gestern durch so viele schlechte Anleitungen im Netz und Bücher/E-Books geklickt (Skoobe sei Dank kostenlos 😅), dass ich echt nicht anders kann, als einen eigenen Kurs zu erstellen. Dieser soll wichtige Fragen im Rahmen der Zielgruppendefinition enthalten. Wenn meine Nutzer fertig sind, sollen sie wissen, wer ihre Zielgruppe ist und ein Kundenavatar erstellt haben. 💙

9. September

Heute habe ich mit der Grobstrukturierung eines umfangreichen Artikels über die Zielgruppendefinition begonnen. Dieser soll als Zubringer für ein Workbook zum gleichen Thema fungieren. 😍

10. September

Auch heute stand mein Tag im Zeichen der Zielgruppendefinition.

Darüber hinaus habe ich neue Widgets im Footer eingebaut:

✔ die neuesten Beiträge

✔ Schlagwörter aus meinen Blogposts

11. September

Aus persönlichen Gründen war heute ein Tag Pause. 💙

12. September

Ich bekomme oft das Feedback von Außen, dass ich total extrovertiert wirke und so schnell neue Kontakte knüpfen kann. In mir sieht es allerdings ganz anders aus. Ich liebe den Kontakt mit Menschen, ja. Allerdings bin ich total introvertiert. 🙈

Im Alltag und Berufsleben versuche ich das abzulegen, um den Menschen in meinem Umfeld ein gutes Gefühl zu geben. Ich weiß selbst, wie unangenehm es sich anfühlt, wenn man auf Menschen trifft, mit denen einfach kein Gespräch in Gang kommt. Daher schwatze und lache ich mit den Menschen, als wäre es ganz normal für mich.

Aber glaub mir, diese Maske bzw. Fassade aufrechtzuerhalten, strengt mich unheimlich an. Teilweise bin ich nach Treffen oder Telefonaten mit anderen so k.o., dass ich danach oder am Tag darauf zu nichts zu gebrauchen bin und mich einfach auf der Couch verkrümel.

Als introvertierter Mensch ist es gar nicht so leicht, zwischen all den extrovertierten, teilweise sehr lauten Menschen seinen Platz in der Branche zu behaupten. Daher war ich vor einigen Jahren unendlich froh, als mir das erste Mal der Begriff Content-Marketing über den Weg lief. Was es damit auf sich hat und welche Vorteile ich darin sehe, verrate ich dir in meinem Artikel “Content-Marketing – überzeuge mit deiner Expertise, statt nerviger Werbung“.

Damit weißt du auch direkt, was ich heute gemacht habe. 😁

13. September

Mein Ziel ist, dir nicht nur zu erzählen, was alles gut läuft. Ich möchte auch ehrlich darüber sein, was nicht gut läuft – oder ich mir anders vorstelle. Dazu gehören auch finanzielle Themen, über die ich in der Kategorie “Online Geld verdienen” berichte.

Gestern flatterte mal wieder eine Anfrage für eine Kooperation in mein Postfach – leider zu einem Thema, für das ich nicht werben möchte. Meine Gedanken dazu habe ich in einem langen Blogartikel runtergeschrieben: Placements, die ich abgelehnt habe. Ich freu mich schon auf deine Gedanken zu dem Thema.


Hast du auch eine Challenge für diesen Monat? Wie gehst du mit der Herausforderung um, im Alltag zu wenig Zeit für all das zu haben, was du gerne machen würdest? Ich freu mich auf deine Nachricht in den Kommentaren! 💙

Liebe Grüße

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